Georg Joachim Schmitt wurde 1963 in Trier geboren.

Nach seinem Zivildienst studierte er unter anderem Philosophie, Kunst, Klassische Philologie und Kunstgeschichte in Bonn und Tübingen. Nach Abschluß des Studiums arbeitete er zunächst im Philosophischen Seminar der Universität Bonn und war anschließend mehrere Jahre im Film- und Medienbereich tätig. Seit 1997 verwirklicht er freie Projekte im Bereich Film, Photographie, Literatur, Kunst, Musik und Neue Medien.

 

Daneben ist er journalistisch tätig, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, für die Titanic und für SpiegelOnline.

Seinen künstlerischen Ansatz beschreibt er als ästhetische Forschung. Im Jahr 2007 rief er die cologne contemporary international art biennale 08 ins Leben, die sich dezidiert mit Fragen der Wahrnehmungsforschung in kulturellem Kontext beschäftigt.

Er lebt mit seiner Familie in Köln und arbeitet abwechselnd in Köln und Wiesbaden.

 

 

Werkauswahl:

 

1997     "lost voices", indigo film produktion und skript, Köln

1997     "The Groucho Club", Groucho Club, London

1998     "Alphabet der Elemente", Galerie Paleo, Köln

2000     "Du sollst keine anderen Götter speisen neben mir!", Kölngalerie, Köln

2001     "Blindspiegel", Multiple Box, Frankfurt a. M.

2002     "Nutrition Facts of Money", Expo '02, Biel/Schweiz (Kurator: Harald Szeemann)

2002     "Die Allmacht des Blickes", edition nadir, Köln

2003     "Ora & Colora", Galerie Ephemer, Wiesbaden

2005     "Corso", Kunstsalon 112, Köln

2006     "Die vierzig Räuber von A...", Verlag Constantin Post, Köln

2006     "Erster Deutscher Künstlerstreik", Berlin

2009     "ingredients", ubu/editions, New York (Editor: Kenneth Goldsmith)

2010     "Mise en Abyme", Peperoni Books, Berlin

2011     "russando", TU-134, Köln

2011     "Spelling Letters", Markus Braach, Zürich

2012     "Merda d'Oro", PogoBooks, Berlin

2012     "Spelling Love"

2012     "Notes on Expropriation"

2012     "Christof Malchen. Expropriating Art"

2014     "Adolphus Hitler D 30"

2016     "7000 Eicheln und ein Todesfall", WK-16, Frankfurt am Main

2016     "So nicht, Herr Malewitsch!", Projektraum basis, Frankfurt am Main

2016     "Lost Reels - Verschollene Filme 1917-1986", Kunstverein Familie Montez